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Die Geschichte von Schierke

Die Gegend entlang der kalten Bode, wo sich heute Schierke befindet, wurde anno 1407 als Forstgebiet der Grafschaft Wernigerode erstmals urkundlich erwähnt. Die Gegend gehörte seit der Zeit Karl des Großen dem Reichsbannforste zu. Ein Gebiet, das sich die deutschen Kaiser und Könige als Jagdrevier vorbehielten. Bezeichnungen wie Königshof, Königsbach, Königskapelle, Kaiserweg u.s.w. stammen aus dieser Zeit. Das Tal wird in Aufzeichnungen ab dem 14. Jahrhundert als Sterbetal bei den Moorschlacken erwähnt.
Mit dem Bau einer Sägemühle an der Bode begann die Besiedlung "uf dem Schiricken", womit eine Stelle mit schierem, reinen, Eichenbestand gemeint war. Dieser Siedlungsbeginn wird ca. auf 1550 datiert.
Die weitere Entwicklung des Oberharzes und damit auch der Umgebung von Schierke wurde geprägt von der Bauholzgewinnung, dem Erzbergbau, der Holzverkohlung für die Erzschmelze und später der Glasverhüttung und Torfgewinnung.
Grund und Boden von Schierke waren seit dem 15.11.1518 Eigentum des Grafenhauses von Stolberg - Wernigerode, die Einwohner waren Fachleute dieser Herrschaft. Die Schierker hatten ihre Besitzungen gegen Laßzins inne. Die Bewohner führten ein armseeliges Leben, aus den geschichtlichen Unterlagen ( gerichtliche Verhöre ) ist zu entnehmen, dass um 1700 Schreiben und Lesen bei den Schierkern unverstandene Künste waren.
Erst gegen Ende des 19. Jahrhundert ( ab ca. 1880 ) begann in Schierke der Kur - und Ferienbetrieb, Schierke begann aufzublühen. 
Im Dritten Reich wurde erstmals die Vision verbreitet, Schierke zum St. Moritz des Harzes zu machen.
Am 18.April 1945 endete in Schierke der 2. Weltkrieg. Im Juli 1945 wurde Schierke der sowjetischen Besatzungszone zugeteilt. Die Regierung des neugegründeten Landes Sachsen - Anhalt verlieh Schierke im März 1949 den Titel "Heilklimatischer Kurort, Wintersportplatz".
1950 war Schierke Austragungsort der 1. Wintersportmeisterschaften der DDR.
1952 legte die DDR Regierung an ihrer Westgrenze die 5 km Sperrzone fest, mit der Umsetzung dieser Verordnung und ihrer zunehmenden verschärften Anwendung wurde die Entwicklung Schierkes stark gebremst und verhindert. Feriengäste kamen nur mit Passierschein in Betriebs - ferienheime und Heime des FDGB - Feriendienstes.  
Thanks to Gustav Witte

 

Nationalpark Harz

Der Harz ist seit fünf Jahren ein Nationalpark. Das Gebiet ist einmalig, da es nicht nur besonders schön ist, sondern auch eine interessante, wichtige und komplexe Ökologie und Geologie bietet. Durch Renaturierung gesundeten tausende von Fliessgewässern, Waldrändern und Moorflächen. Einmalig ist auch die Tierwelt des Nationalparks. Über sechs verschiedene Vegetationszonen, Fichtenwäldern und auch Moorgegenden hinweg können Sie Wildkatzen, Rehe, Rothirsche und Auerhühner begegnen. Seltsame Felsenformen findet man im ganzen Harzgebiet. Als Bergbaugebiet war die Region sehr wichtig. Die Granitberge enthalten wichtige und sonderbare Mineralien. Seit langem ist der Harz ein großes Land- und Forstwirtschaftsgebiet. Mit der Hilfe der Ranger und Naturschutzverbände lebt die unberührte Natur als Nationalpark weiter. Millionen von Menschen besuchen den Harz, um die Natur zu erleben, wie auch Goethe und Heine sie erlebten

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